Heizung, Strom und Solar in einem Zug
Bei getrennter Vergabe hätten hier drei Betriebe koordiniert werden müssen. Wir haben alle drei Gewerke selbst ausgeführt – acht Wochen vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme.

Projekt im Detail
Beauftragt wurde ein Vorhaben, das üblicherweise auf drei Betriebe verteilt wird: Heizungsbau für die Wärmepumpen, Elektro für die Zählerschränke und ein Solarteur für die Photovoltaik. Wir haben alle drei Gewerke selbst ausgeführt.
Wärmeerzeugung. Je Haus versorgt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 20 kW alle Wohnungen zentral mit Heizwärme und Warmwasser. Beide Außeneinheiten stehen aufgeständert auf Betonsockeln – mit Abstand zur Fassade und zur Grundstücksgrenze, damit Schallschutzvorgaben eingehalten werden und Wartung ohne Demontage möglich bleibt. Eine der beiden Anlagen arbeitet mit dem natürlichen Kältemittel R290, das von kommenden F-Gase-Verschärfungen nicht betroffen ist.
Elektro. Die Bestandszählerschränke konnten die zusätzliche Last aus Wärmepumpe und Photovoltaik nicht aufnehmen und wurden komplett erneuert. Insgesamt entstanden 21 Zählerplätze: 13 für die Wohnungen sowie je Haus getrennte Plätze für Wärmepumpe, Photovoltaik und Allgemeinstrom. Ein Reserveplatz je Haus bleibt frei – etwa für spätere Wallboxen. Die getrennte Messung ist zwingend, damit Eigentümer korrekt abrechnen können und die Einspeisevergütung sauber zugeordnet wird.
Photovoltaik. Auf beiden Dächern entstanden Anlagen mit 17 und 29 kWp, einschließlich Wechselrichter, Netzanmeldung und Eintrag ins Marktstammdatenregister. Der erzeugte Strom deckt einen erheblichen Teil des Wärmepumpenbetriebs ab.
Ablauf. Vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme vergingen acht Wochen. Möglich war das, weil Heizungs-, Elektro- und Solarmontage von unserem eigenen Team aufeinander abgestimmt wurden – ohne Wartezeiten zwischen den Gewerken.






















